Henrike’s Weblog

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Wo geht es zu den Parasiten?

Januar 23, 2008 · Kommentar schreiben

Nachdem ich Regionen in Japan bereist habe, in denen der Verzehr von rohem Pferdefleisch besonders beliebt ist, schien mir der Besuch des groessten Parasitenmuseums der Welt in Tokyo nur obligatorisch. Japaner lieben rohes und auch vergorenes Essen, das muss nicht immer gut enden, wie ich selbst erfahren durfte.

Das Museum liegt in Meguro und ist definitiv schwer zu finden. Ich hatte mich unvorsichtig ohne Stadtplan oder Anreisebeschreibung auf den Weg gemacht. Da stand ich nun im Schneeregen. Ich wusste nur noch, dass das Museum 15 min. Fussweg von der U-Bahn entfernt liegt. Nach 25 Minuten bin ich umgedreht. Uebrigens fuehrt die durchschnittliche japanische Koerpergroesse zu ungewollten Interaktionen von Regenschirmraendern mit Touristenkoepfen. Wie ein Boxer halte ich die Arme oben und bin froh, dass ich eine Schutzbrille trage.

In der Metrostation habe ich dann einen Stadtplan mit englischen Uebersetzungen gefunden. Der Ausschnitt war so gewaehlt, dass das Parasitenmuseum nicht mehr darauf enthalten war. Aber ich bin anscheinend die richtige Strasse lang gelaufen. Nochmal los. Auf dem Weg bin ich dann erst mal essen gegangen, eine gute Idee, wie sich spaeter herausstellte.

Jedenfalls kam das Museum wieder nicht und ich habe in einer Apotheke gefragt. Die sollten das doch wissen… Nach ueber einer Stunde Bewegung im Schneeregen war ich endlich da. Es gab schon ein Schild, ein kleines, egal. Falls mal jemand hinmoechte, es kommt gleich hinter dem Altersheim und der Musikschule auf der linken Strassenseite. 10 Minuten Fussweg.

Das Museum hat zwei Etagen und unzaehlige Parasiten. Schoen in Glaeschen gestopft. Beschreibungen sind auf Japanisch, aber die Bilder sind meist selbsterklaerend. Komischerweise werden nur afrikanische Parasitenopfer auf Fotos gezeigt. Japanische werden als farbige Laempchen auf einer Landkarte dargestellt. Da hat doch jede Region auch ihre Parasitenspezialitaet.

Im Obergeschoss kann man Parasitenandenken kaufen, T-Shirts, Postkarten oder auch silberne Parasitenkettenanhaenger. Wie viele Parasiten ich mitbringe, wird sich noch herausstellen. 

Wuermchen

Kategorien: Japan · Reisen
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Sobald der Himmel dunkler wird…

Dezember 12, 2007 · Kommentar schreiben

Japan ist sehr gut organisiert. Kaum fängt es an, nach Regen zu riechen, startet an jeder Ecke der Regenschirmverkauf. Nahezu jedes Geschäft hat welche im Angebot. Kosten meist so um die drei Euro. Am beliebtesten ist der tranparente, aber auch die schwarze Version wird oft gesehen. Mit diesem Schirm rennt man dann auch nicht so wie es mir passiert ist, ins nächste Geschäft und tropft den Laden voll, nein. Es gibt Schirmtüten, in die man den Schirm schiebt, in der manuellen und in der automatischen Version. Manchmal gibt es auch nur ordinäre Schirmständer, diese aber manchmal nach Münzeinwurf zum Abschließen. So sieht Ordnung aus.

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