Henrike’s Weblog

Mit den Tags ‘Essen’ versehene Einträge

Suppentag

Januar 19, 2008 · Kommentar schreiben

Wochenende, die Sonne scheint. Im Uenopark gehen die Leute spazieren. Ein Mann formt Tiere aus Luftballons und Kinder spielen Baseball. Im hinteren Teil soll es heute wieder was zu Essen fuer die Obdachlosen geben. Wieder sitzen sie geordnet in Reihen auf dem Boden, geschuetzt durch in bisschen Zeitung oder Pappe. Textblaetter werden verteilt. Die Kirche bietet heute aber etwas mehr an Entertainmentprogramm. Boxen und Mikrofone sind aufgebaut. Eine Elektroorgelspielerin wird von einem Geigenspieler begleitet, zwei Maenner singen. Zwischendurch wird gepredigt und gebetet. Ein Mann spricht mich an und erzaehlt, dass es morgen schneien soll. Ein anderer kommt, er ist von der Kirche. Den Gottesdienst fuer die Obdachlosen gibt es seit neun Jahren und es werden immer mehr Obdachlose. Sie versuchen juengere als Missionare zu gewinnen, das klappt wohl ganz gut. Solche Hilfsaktionen gibt es in allen groesseren japanischen Staedten. Dann verabschiedet er sich und schon beginnt seine Zaubershow vor den Obdachlosen. Ich finde es etwas komisch, alle haben Hunger und frieren, da will doch keiner bunte Tuecher die Farbe wechseln sehen. Aber es scheint zu gefallen. Sie lachen und es wird oft geklatscht. Ohne muede zu werden wiederholt der Mann immer wieder den gleichen Trick. Grosse geschlossene Metallringe sind auf einmal verbunden und dann wieder nicht. Ich friere und bin nicht die einzige. Dann, nach einer Stunde ein letztes Gebet. Bananen und Staebchen werden verteilt. Im Gegensatz zu gestern gibt es warmes Essen. Die Obdachlosen bleiben sitzen und Helfer der Kirche laufen mit Tabletts durch die Reihen und verteilen Suppenschuesseln. Es riecht nach Nori. Am Ende wird noch Brot verteilt, Die letzte Reihe geht leer aus, aber keiner murrt. Der Muell wird eingesammelt und die Menge bewegt sich langsam auseinander. Ein paar bilden eine Schlange, der Pfarrer verteilt kleine Portionen von Medikamenten. Das war Samstag, jetzt warten sie wieder auf Freitag.

Samstag in Ueno

Kategorien: Japan · Reisen
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Kaltes WONDER

Januar 18, 2008 · Kommentar schreiben

Es wird langsam kaelter. Heute lausige 3 Grad und keine Sonne erwaermt das Herz. Ich habe mich wieder zum Uenopark aufgemacht, in der Hoffnung, Fotos von den Obdachlosen machen zu koennen. Vom Hotel sind es ungefaehr 40 Minuten Fussweg und hier begegne ich bereits einigen. Sie sitzen auf Spielplatzbaenken oder suchen nach Buechsen. Im Uenopark selbst soll es die meisten Obdachlosen in Tokyo geben. Warum gerade da, weiss ich nicht, denn der Park ist nicht besonders schoen, noch haesslich. Direkt neben einem kleinen Vergnuegungspark mit buntem Karoussel und Crepeverkauf gibt es eine Siedlung, gebaut aus blauen Planen. Kleine Zelte, vielleicht zwei qm gross. Ich fotografiere einen Mann, der gerade seine zwei Katzen fuettert. Er sagt aber nichts, wenn ich ihn etwas frage. Ein anderer kommt gerade mit dem Fahrrad an, und zeigt mir gekreuzte Untername, das japanische Zeichen fuer „nein“.Ich laufe weiter und sehe kaum Obdachlose. Vielleicht gibt es doch so etwas wie Winterunterkuenfte? Am Ende des Parkes sitzen dann aber alle. Auf dem Asphalt haben sie Zeitungen ausgebreitet und sie sitzen wie in einem Tempel. Vorn haelt jemand eine Rede. Ich verstehe Hareruja und Amen. Auf dem Benz klebt ein rotes Kreuz, das der Kirche. Da sitzen sie brav und hoeren zu, geordnet in Reihen und am Ende beten sie und heben dabei die Faust. Dann stehen sie auf und warten. Die erste Reihe geht zu einer Art Versorgungsstrasse, in mitgebrachte Tueten werden Lebensmittel gepackt, nicht viel, aber eben etwas. Bevor sie loslaufen, werfen sie noch die Zeitung, auf der sie gesessen haben, in dafuer bereitgestellte Saecke. Alles hat auch hier seine Ordnung. Es gibt ungefaehr 20 Reihen mit je 25 Leuten. Sie warten geduldig, Reihe fuer Reihe wird aufgerufen. Die ersten stroemen in den Park und begutachten die Lebensmittel. Es gibt ein Toastbrot der Marke WONDER, 1,5 Liter Saft, eine Packung Wurst und Kleinkram. Nicht sehr japanisch. Die meisten fangen sofort an zu essen und die Leute aus der letzten Reihe laufen verstohlen zu Freunden, um schon mal was im Magen zu haben. Die letzte Reihe wartet ungefaehr eine Stunde.Passanten gehen etwas schneller wenn sie vorbeikommen. Frauen in Kimonos halten sich nicht an die sechs kleinen Schritte pro Tatamimatte, sondern laufen fast.Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber es ist irgendwie komisch, und dann habe ich mich in der Naehe hingesetzt und gefroren. Langsam kamen sie mit ihren Tueten und waren voller Vorfreude auf den Inhalt. Ich habe ein bisschen mit einem Mann gesprochen, aber mein Japanisch ist noch zu schlecht. Dann stand eine Frau in meiner Naehe und wir haben zumindest versucht, etwas zu sprechen. Ich bringe mein immer gutes „Es ist ganz schoen kalt, oder.“ Sie sah sehr nett aus und hat viel gelacht. Ich bin sitzen geblieben und wurde heimlich beobachtet. Immer wenn man jemanden dabei entdeckt, schaut er schnell weg, manchmal lachen sie aber auch. Einer wuselte schon ziemlich lange an meiner Seite rum und als er sah, dass ich mit der Frau sprach, kam er naeher und erklaerte mir, dass sie alle obdachlos sind, auf English. Jeden Freitag kommen die Christen und verteilen Essen. Ich frage, ob es von dem Shintoschrein, keine hundert Meter entfernt, auch mal was gibt, nie. Nur die Christen bringen Essen. Im Uenopark sind sie 500 Obdachlose, in Tokyo wohl 6000. Wahrscheinlich sind es mehr. Alter meist um die 60 Jahre. Der Staat zahlt keinerlei Unterstuetzung und eine warme Uebernachtung wuerde 1000 Yen kosten (7 Euro). Unterhalten klappt ganz gut und als sein Freund kommt, faengt er an zu dolmetschen. Sein Freund holt zwei harte Rosinenbroetchen hervor. In meiner Tasche finde ich noch eine Banane und eine Clementine. Sie freuen sich, Vitamine. Morgen kommen die Christen wohl wieder, andere Christen. Dann gibt es die lange Schlange, die ich schon im Dezember gesehen habe. Mal sehen, mir laeuft die Nase von dem Rumsitzen im Kalten. Auf dem Weg zurueck treffe ich die Frau wieder. Sie sitzt mit Freunden auf einer Bank und winkt mir nett zu.

Homeless in Ueno

Predigt fuer die Obdachlosen

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Das Knarzen von Nagano

Dezember 29, 2007 · Kommentar schreiben

Wer kent Nagano? Doofer Witz, aber naja, man erwartet Grosses. 1998 Winterolympiade. Doch haette man vorher etwas besser recherchiert, wuesste man, dass Nagano eine eher kleine Stadt ist und der Glanz olympischer Spiele laengst verblichen. Es gibt noch die obligatorischen Bausuenden, die Riesenparkplaetze und Riesensportarenen. Doch die Tribuene der Preisverleihung rottet nun als Grenze eines Parkplatzes in der Innenstadt vor sich hin.

Besonders hervorheben moechte ich aber mein Hotel Oyado Kenenkan. Ein kleiner, verbliebener Glanzpunkt in Nagano-Stadt. (So sagt man, denn es gibt auch Nagano-Landkreis). Das Hotel befindet sich zwischen Bahnhof und dem Tempel Zenkoo-Ji, der Hauptattraktion, in einer Nebenstrasse. Die Aussenseite schmueckt eine Shinkansennase. Japaner sind unheimlich stolz auf ihre Zuege. Sie sind schnell, puenktlich und sagen wir mal modern. Doch was hat das Shinkansennaeschen mit dem Hotel zu tun. Es ist einfach nur alt. Tritt man ein, kommt sogleich der Besitzer, der schon einige Olympiaden erlebt hat, aus seinem Buero gewuselt. Man wird herzlich begruesst und ausgefragt. Hier pflegt man noch die Landessprache. Im Buero gibt es eine prima Couchecke, direkt neben dem Hausaltar, der Souvenirsammlung und den Dingen, die sich in 200 Jahren so ansammeln. Jetzt weiss ich, warum es keine Homepage gab.

Die Dame des Hauses bringt erstmal Tee und eine lokale Suessspeise. Wieder die gleiche Prozedur wie in ganz Japan. Ich steckt das Ding freudig in meinen Mund und mache dann begeisterte Geraeusche waehrend mich die Gastgeber erwartungsvoll anschauen. Wenn man danach „ooishiiii“ sagt, ist alles gut. Die ganze Atmosphaere verbietet es, das Gesicht zu verziehen oder auch nur neutral zu gucken. Das Preisen lokaler Speisen gehoeren zum Protokoll beim Kontakt Einheimischer mit Unwissenden. Die Suessigkeit war jedenfalls suess und zerkruemelte im Mund. Also alles gut, wenn sie nicht zerkruemelt ist, weil sie so alt wie das Hotel ist… Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig.

Das Hotel wurde aus dunklem Holz gebaut. Es knarzt, wenn man die steilen Treppen emporsteigt. Die Flure sind dunkel und verwinkelt, doch der Fussboden glaenzt und das Zimmer ist sauber. Viele Dinge des Inventars gehoeren einfach ins Museum, doch der Heizluefter pustet trotz seiner Altersschwaeche heisse Luft in meine Richtung. Papierkorb mit Bluemchenmuster, Papierfenster mit futuristischem Holzdekor, Telefone mit aus den 60ern. Ich verlaufe mich staendig und lande immer wieder versehentlich auf der Herrentoilette. Aber macht nichts, es gibt nur zwei Gaeste.

 Fuer das Fruehstueck haben der Besitzer und ich uns auf ein Essen ohne Natto und Umeboshi geeinigt. Dann gibt es doch wieder sehr viel (besonders fischigen) Fisch und ich leide den ganzen Tag an den Folgen. Als ich abends wieder essen kann, entscheide ich mich fuer eine ungefaehrliche Pizza, doch der Koch schlaegt mit ein rohes Ei auf den Belag und ich bestelle sofort Schnaps dazu, um nicht wieder den Papierkorb benutzen zu muessen. Am naechsten Morgen hat der Hotelbesitzer Erbarmen mit mir und es gibt Wuerstchen. Die ersten in Japan und der Tag wird besser.

Als ich spaet in der Nacht ins Hotel schleiche, kommt der Besitzer um nach dem Rechten zu sehen. Komischerweise sind Haeuser oft nicht abgeschlossen und so muss der Arme immer gucken, wer da gerade die Schuhe auszieht. Und weil das Holz so alt ist, klappt das mit dem lautlosen Schleichen nicht ganz. Aber schon in der zweiten Nacht erkennt er wohl mein Getappse und ich fuehle mich nicht wie eine 17-Jaehrige, die zu spaet aus der Disko kommt.

Zum Abschied gibt es noch mal Tee in der Sofaecke. Beste Wuensche und ich darf ein Foto machen. Mehr von diesen Hotels ohne Internet! Tschuess Shinkansennaeschen!

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Noch ein kleines Liebeslied fuer Sapporo

Dezember 22, 2007 · Kommentar schreiben

RamenOkay, es gibt die glatten Gehwege und die glatten Strassen, aber man gewoehnt sich ziemlich schnell an das UeberdasEisGeschlurfe und im Gegensatz zu dem sonst so hektisch turbulenten Japan ergiebt sich ganz automatisch eine angenehme Langsamkeit. Das Fehlen von wirklichen touristischen Highlights schafft eine sehr angenehme Atmosphaere. In drei Tagen habe ich keine zehn Nichtasiaten gesehen. Es kommen wohl einige aus Taiwan und Korea, aber die moegen vielleicht auch kein Sightseeing.

Das Grossartige in Sapporo ist naemlich nicht der hundertste Tempel auf der Besichtigungsliste, sondern das Essen. Es gibt ueber tausend Ramenrestaurants, sogar eine Ramenallee und aktuell ein Ramendorf im Kaufhaus mit den besten Ramenrestaurants von Hokkaidoo. Die Stadt hat 1,8 Millionen Einwohner und alle scheinen permanent essen zu gehen. Ueberall nur Restaurant und man kann gar nicht schnell genug wieder Hunger bekommen, so lecker schmeckt alles. 

Ramen schmeckt ueberall anders. Immer ist die Bruehe unterschiedlich, die Nudeln mal weicher, mal bissfester, Gemuese, Fleisch, Fisch in immer anderen Kombinationen. Was ich definitiv nicht mag ist dieses gesuesste Omelettquadrat, aber ansonsten traeume ich Ramentraeume und hoffe irgendwann die neunhundertundirgendwas restlichen Ramenshops testen zu koennen.

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Japanisches Fruehstueck

Dezember 20, 2007 · Kommentar schreiben

Jetzt habe ich mal ganz mutig Unterkunft mit Fruehstueck gebucht und es ist schon eine Herausforderung. Auf meinem Tablett standen heute frueh eine Schale Reis, ein Schale Misosuppe, dazu einige eingeschweisste Algenblaetter, etwas Raeucherfisch, etwas geriebener Kohl, etwas sauer eingelegter Bambus und diese komische Pflaume. Ich hatte wohl noch Glueck, denn Standard ist Trockenfisch und nicht Raeucherfisch. Dazu gab es Tee und Eiswasser. Ich muss mich unbedingt mit Rosinenbroetchen bevorraten. Die schmecken hier grossartig und werden je nach Geschaeft als franzoesische oder skandinavische Spezialitaet verkauft.

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Biermuseum in Sapporo

Dezember 20, 2007 · Kommentar schreiben

Sapporo ist wohl das Wort der Ureinwohner fuer Bier. Jedenfalls gibt es hier ein Biermuseum und einen Biergarten und beides zaehlt mit zu den Hauptattraktionen der Stadt (mir ist langweilig). Das Museum ist in der ehemaligen Brauerei von 1890 untergebracht. Ein schoenes fuer Japan untypisches Backsteingebaeude. Leider ist die Ausstellung nur auf Japanisch, man wird aber aufgefordert, sich trotzdem alles anzugucken. Der Gruender von Sapporo Bier Seibei Nakagawa war von 1873-1875 in Berlin-Fuerstenwalde und hat dort bei der Tivolibrauerei gelernt. Am Ende hat er ein sehr schoenes Arbeitszeugnis bekommen. Mit gezeichneten Elementen und sehr eleganter Schrift und Ausdrucksweise. Bis dahin habe ich jedenfalls noch was verstanden. Dann muss es gleich dynamisch losgegangen sein, denn es wurden schon Bierflaschen aus den folgenden Jahren ausgestellt. Ausserdem die ganze Entwicklung der Firma, der Prozess des Bierbrauens und alte Glaeser. Lustig waren so Buechsen, in die man ein Loch hauen musste, damit man etwas heraus bekam. Und natuerlich die Verpackung als grosses Ei (die Japaner lieben Eier).

Dann gab es einen grossen Kessel, an dem aber nichts passierte und schon war man in einer Art Probierstube, in der einige asiatische Touristen sassen. Dort konnte man gegen Bezahlung Bier testen und es sich in ausgefallenen Behaeltern servieren lassen. Die waren meist aus Keramik und sahen aus wie riesige Eisbecher. Auf jeden Fall war da keine gute Stimmung sondern angespannte Laboratmosphaere. Im Souvenirshop weiter unten gab es dann die ueblichen T-Shirts, Flaschenoeffner und Hello-Kitty-Handtuecher. Da das fuer einen Laden nicht reicht, gab es noch Biergelee, Sapporo Schokolade, deutsche Bierkruege und gefrorenen Fisch. Was der mit der Brauerei zu tun hat, weiss ich nicht.

Wenn man will, gibt es auch noch die Option fuer 20 Euro soviel Grillfleisch (nach Genghis Khan Art) zu essen, wie man in 100 Minuten schafft, natuerlich inklusive Sapporo Bier. Das habe ich mir dann nicht mehr angeschaut.

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Piizaaman

Dezember 17, 2007 · Kommentar schreiben

So heisst mein neues Leibgericht in Japan. Man kann es in alles Convinis kaufen, also quasi an jeder Ecke. An der Kasse steht immer so eine Glasvitrine, in der mit Dampf eine Art Hefebroetchen heissgehalten wird. Im Hefebroetchen ist dann immer eine Fuellung, wobei die Bilder an der Vitrine nicht aufschlussreich sind, weil alles irgendwie rot aussieht. Zuerst habe ich immer noch gefragt, was denn da so drin ist, und bei Pook habe ich dann zugeschlagen. Jetzt habe ich aber Piizaaman entziffern koennen und bestell jetzt immer das. Die Fuellung soll wohl Pizzabelag sein, allerdings ist Kaese in Japan sehr teuer und so ist auch nur eine Art Tomatensosse drin. Aber es ist warm, ohne Fisch und man kann die Haende etwas waermen und dann den Bauch.

Wenn ich mal wieder eine gute Internetverbindung habe, schick ich auch die Fotos dazu hoch.

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Nudelsuppe

Dezember 9, 2007 · Kommentar schreiben

Zu diesem Beitrag wird es definitiv keine Bilder geben. Mir ging es gestern richtig schlecht. Ich habe einen sehr guten Magen. Bin durch zahlreiche mexikanische Strassenrestaurants getingelt, aber gestern hat es mich richtig erwischt. Ich habe es noch gerade so ins Hotel geschafft. Grosse Panik in der U-Bahn, denn wenn man hier nicht mal niesen darf… Dann hing ich in meiner Schlafbox ueber dem Muelleimer und hab an die Prophezeiung aus dem Tempel gedacht, die sagte, ich habe ab jetzt nur noch Unglueck. In jeglicher Hinsicht. Schuld ist wahrscheinlich eine Nudelsuppe mit udon und frittiertem Fisch. Ich habe sie fotografisch dokumentiert, aber na ja, ich will sie nie wieder sehen.

Kategorien: Japan
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