Henrike’s Weblog

Noch ein kleines Liebeslied fuer Sapporo

Dezember 22, 2007 · Kommentar schreiben

RamenOkay, es gibt die glatten Gehwege und die glatten Strassen, aber man gewoehnt sich ziemlich schnell an das UeberdasEisGeschlurfe und im Gegensatz zu dem sonst so hektisch turbulenten Japan ergiebt sich ganz automatisch eine angenehme Langsamkeit. Das Fehlen von wirklichen touristischen Highlights schafft eine sehr angenehme Atmosphaere. In drei Tagen habe ich keine zehn Nichtasiaten gesehen. Es kommen wohl einige aus Taiwan und Korea, aber die moegen vielleicht auch kein Sightseeing.

Das Grossartige in Sapporo ist naemlich nicht der hundertste Tempel auf der Besichtigungsliste, sondern das Essen. Es gibt ueber tausend Ramenrestaurants, sogar eine Ramenallee und aktuell ein Ramendorf im Kaufhaus mit den besten Ramenrestaurants von Hokkaidoo. Die Stadt hat 1,8 Millionen Einwohner und alle scheinen permanent essen zu gehen. Ueberall nur Restaurant und man kann gar nicht schnell genug wieder Hunger bekommen, so lecker schmeckt alles. 

Ramen schmeckt ueberall anders. Immer ist die Bruehe unterschiedlich, die Nudeln mal weicher, mal bissfester, Gemuese, Fleisch, Fisch in immer anderen Kombinationen. Was ich definitiv nicht mag ist dieses gesuesste Omelettquadrat, aber ansonsten traeume ich Ramentraeume und hoffe irgendwann die neunhundertundirgendwas restlichen Ramenshops testen zu koennen.

Kategorien: Japan
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